Zehn Gebote fuer den Helfer im Schutzdienst
Neben etwas Mut und Schneid, k�rperlicher Gewandtheit, Zuverl�ssigkeit und selbstsicherem Auftreten erwartet man eine gewisse Eigenerfahrung im Umgang mit Hunden von dir.
Dem Hund fehlt jede menschliche Einsicht. Er ist nicht im Stande, menschlich logisch zu denken und zu handeln. Versuche deshalb du, hundtlich zu denken und zu handeln.
Da� man nicht alle Felle �ber einen Kamm scheren kann, ist dir klar, Bem�he dich deshalb, die hundliche Eigenart zu erkennen und alle Hunde individuell zu behandeln.
Bevor du deine Helfert�tigkeit aus�bst, �berzeuge ich, ob in der Ortsgruppe ein gen�gender Versicherungsschutz f�r den Helfer vorhanden ist,
Sei vorsichtig mit j�ngeren und weichen Hunden! Du kannst sie mit einem einzigen ungl�cklichen Schlag verprellen! Bedenke immer: Falsche Verkn�pfungen sind sehr schwer zu beseitigen, und �ngstliche Bewegungen deinerseits ist entschieden mehr Wert beizumessen als einem st�ndig drohenden in der Luft geschwungenen Stock!
Vermeide nach M�glichkeit jedes Schema! Ben�tze nicht immer den unf�rmigen Schutzarm, sondern stelle dich auch ab und zu mit zwei St�cken hinaus, Es entspricht eher der Praxis! Du brauchst dich nicht zu f�rchten, denn die meisten Hunde verlieren viel von Ihrem Draufg�ngertum, wenn der einladende und zur Gewohnheit gewordene Schutzarm fehlt.
Erziehe von allem Anfang an, durch ruhiges Veralten nach dem Auslassen und beim Stellen und Verbellen, den Hund zur sauberen Arbeit. F�r den Hund ist Bewegung eben Bewegung. Er wird unter Angriff und Flucht einerseits und beh�bigem R�keln andererseits nicht unterscheiden.
Verschwende nicht deine kostbare Zeit mit wesensschwachen Hunden, indem du versuchst, durch langwierige und k�nstliche Ausbildung ihre Erbfehler zu verdecken. In diesem Fall sei r�cksichtslos, denn solche Hunde sind f�r die Zucht wertlos und m�ssen ausgemerzt werden!
Da� du auf Pr�fungen, als Untergebener und Helfer des Richters, dich unparteiisch zeigst, dich seinen Anordnungen f�gst und dich vollkommen in den Dienst der Sache stellst, ist selbstverst�ndlich, denn du bist ein Sportkamerad und m�chtest gerne unabh�ngig bleiben!
SV � F�RDERER, 2008
